Sound follows function: Sound, Podcasts in Krisen Zeiten & Fußball

23. Jun 2020

Sound follows function – Voice Assistants – Eine Bestandsaufnahme

Das vorliegende White Paper befasst sich mit einem kleinen Teil einer Acoustic Branding-Strategie. Die hörbaren Kontaktpunkte zu Marken müssen akustisch stringent geführt werden. Stetig wachsende „User Experience“ Momente ohne visuelle Stütze sind u. a. Voice Assistant. Erfahren Sie hier die Ergebnisse unserer aktuellen Untersuchung:

Dezentralität, Medien-Nutzung und Corona

Wird die Medienrezeption im Kontext der aktuellen Corona-Pandemie einmal konkret in Zahlen betrachtet, so wird dieser Audio-Trend noch deutlicher sichtbar: Dem aktuellen Media-Consumer-Survey von Deloitte zufolge, hören 41 % der deutschen Bevölkerung regelmäßig Podcasts. Bei den jüngeren Altersgruppen liegt der Anteil deutlich höher
(19 bis 24 Jahre – 68%). Podcasts haben sich damit als zusätzliches Informationsmedium etabliert.
Der aktuellen Pandemie-Situation geschuldet, geben 36 % an, nun häufiger Podcasts zu hören.
Für 37 % der Nutzer sind Podcasts als Informationsmedium in der gegenwärtigen Situation äußerst wichtig oder sehr wichtig, bei der jüngeren Altersgruppe liegt der Anteil sogar bei 49 %.

„Die Beiträge bieten Zugang zu sehr spezifischen Informationen und Einordnungen, die über die Berichterstattung in TV und Radio hinausgehen. Dabei profitieren Podcasts von starken Personenmarken. Denn häufig sind es populäre Journalisten und Experten, die zusätzlichen Hintergrundinformationen per Podcast transportieren.“
(Deloitte, Media Consumer Survey, 2020)

Gestaltungsmerkmale über Klang werden für Marken und deren Kommunikation in diesem Kontext zukünftige Wert(e)-Treiber. Eine postpandemische Normalität wird dementsprechend von auditiven Inhalten, Interaktions- und Erlebnis-Momenten geprägt sein und neue Wege für die Kommunikation bereiten.
Gerne zeigen wir Ihnen auf, welche Chancen sich für Ihre Markenkommunikation hier ergeben.

 

Haben Sie Lust auf Podcasts bekommen? Dann Hören Sie doch gerne in einen von uns mitproduzierten Podcast hinein:

Fussball ohne Fans? Der Ton macht die Stimmung.

Schon seit längerem werden bei der Übertragung von Fußballspielen spezielle Mikrofone eingesetzt, um die Geräusche vom Spielfeld aufzufangen und in die Gesamtkulisse einzumischen. Das gestaltet unser Erlebnis vor dem Fernseher lebendiger – die Emotionen werden verstärkt. Aber dieser Tage ist es genau andersherum: Die Geräusche des Spieles sind auch über die normalen Mikrophone gut zu hören – was fehlt sind die Fans mit Ihrem Beifall und Ihren Gesängen.

Deshalb gibt es bei den Übertragungen von Sky in der Ära der Geisterspiele jetzt neben der Bildregie auch einen „Audio Operator“. Mit Originalaufnahmen der jeweiligen Fans aus früheren Spielen kann so eine dem Spielgeschehen entsprechende Klang-Kulisse erstellt werden. In der spanischen Liga wird mittlerweile ähnlich verfahren. Denn ohne die Ohren macht alles nur halb so viel Spaß!

Interessant ist, dass es hierzu auch schon digitale Konzepte gibt, bei denen eine KI das Spielgeschehen über Kameras verfolgt und automatisch das Anschwellen und den Torjubel – oder die Enttäuschung bei vergebenen Chancen – mit den passenden Audioeinspielungen unterstützt. Die Frage hierbei ist auch, ob der virtuelle Sound der Fans nicht nur im Fernsehen, sondern auch im Stadion übertragen werden sollte – und was das für einen Einfluss auf die Spieler haben kann.

Die Psychologie des Hörens ist ein spannendes Feld, das unser Team bei acg jeden Tag beschäftigt.

 

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