Der Tagesspiegel schrieb am 08.01.2015:

Musikwissenschaft – Grenzenlose Melodien
von Adelheid Müller-Lissner

Ob Richard Strauss oder afrikanische Lieder: Menschen verschiedener Kulturen reagieren ganz ähnlich auf Musik, haben deutsche und kanadische Forscher festgestellt

Er hasse Grenzen, hat er immer wieder gesagt. Doch der vor einem Jahr verstorbene Claudio Abbado war davon überzeugt, dass die Musik sie überwinden kann. Musik kennt keine Grenzen: Unter diesem Motto stehen heute so unterschiedliche Aktivitäten wie internationale Orchestertreffen, Unterhaltungssendungen im Fernsehen und Austauschprogramme musischer Gymnasien. Dass Musik das Handicap der Sprachbarrieren überwinden kann, leuchtet spontan ein.

Doch stimmt diese Behauptung auch im Extremfall, etwa wenn Menschen aus Großstädten des westlichen Kulturkreises die Gesänge anhören, die zum Leben von Menschen aus verkehrstechnisch isolierten Regionen Afrikas gehören, und wenn diese umgekehrt mit Klassik und Pop aus Europa und den USA konfrontiert werden?“

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Quelle:
Tagesspiegel – Grenzenlose Melodien (A. Müller-Lissner)

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